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Wein wird schon seit vielen Jahrtausenden
produziert. Die ersten Genießer waren die Bewohner des vorderen Asien. Sie
begannen bereits sechs Jahrtausende vor der Geburt Christi mit dem Weinanbau und
der Herstellung.
Aber auch die betuchten Damen und Herren des alten
Ägyptens wussten wie man sich an Erzeugnissen von Trauben erfreuen kann. Hier
sollte man als eine der ältesten Rebsorten die
Gutedel
nennen, die schon vor 5000 Jahren in Ägypten bekannt war und später auch nach
Baden kam! Ebenso
die Griechen in der Antike. Sie haben schon damals begonnen die Sortenvielfalt
von Weinen aufzubauen, indem man die Farben unterschied. Da gab es weiße,
schwarze und bernsteinfarbene. Zusätzlich wurden die Eigenschaften
trocken,
halbtrocken oder
süß unterschieden.
Die Römer waren es dann schließlich, die die Kunst
des Weinbaus mit Hilfe der erobernden Armeen in Europa verbreiteten. Bis nach
Großbritannien brachten sie dieses Handwerk. Und wie die Menschen jahrelang
zuvor taten, taten es auch die Lebenden im Mittelalter. Wie Bier war Wein
beliebt. Schließlich waren beide aufgrund des Alkoholgehalts deutlich keimfreier
als Wasser. Deshalb wurde Weinkonsum zeitweise sogar ausdrücklich vorgeschrieben
von den römischen Legionären.
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